„Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“
„Ich will nicht fromm werden“, sagt ein junges Mädchen, als es um den Glauben an Jesus Christus geht, „ich will erst etwas vom Leben haben.“
Menschen sehnen sich nach Leben. Im Rückblick kommt häufig die Frage auf: Das soll alles gewesen sein? Geblieben ist das Gefühl der inneren Leere oder, wie es ein Schlagertext ausdrückt: „Schiffbruch in meiner Seele und mein Herz liegt auf dem Grund.“
Jesus macht das Angebot des Lebens und voller Genüge. Wenn das stimmt, dann wäre es töricht, sein Angebot auszuschlagen. Er will uns das Beste geben, was es gibt. Nicht nur etwas vom Leben, sondern das Leben. Überfließendes Leben. Jesus kann die Wunden des Herzens heilen. Er kann uns neu mit Leben füllen. Leben braucht Inhalt, Sinn, Erfüllung.
Jesus sagt: „Ich bin das Leben.“ Jesus kann Leben schenken, das von dem Tod nicht infrage gestellt wird. Denn er hat den Tod besiegt. Der Wirtschaftsjournalist Johannes Groß sagte einmal: „Wer glaubt, hat nichts zu verlieren. Wer nicht glaubt, hat nichts zu hoffen.“
Es ist so, wie es ein altes Lied ausdrückt: „Jesus ist kommen, die Quelle der Gnaden, komme, wen dürstet, und trinke, wer will.“
Diese Quelle versiegt nicht!
Bärbel Wilde, Pfarrerin
Leben in Fülle bedeutet nicht, dass jeder Tag perfekt ist. Es bedeutet, dass Jesus uns Hoffnung, Liebe und Sinn schenkt – mitten im Alltag, in den Höhen und Tiefen des Lebens.
Diese Monatslosung lädt dazu ein, neu zu entdecken, was wirklich erfüllt: Vertrauen, Gemeinschaft, Gnade und die Gewissheit, dass Christus uns Leben schenken möchte – heute und jeden neuen Tag.
ejw Hessen